Infrarotheizung: Stromverbrauch und Kosten berechnen
Wie viel Strom eine Infrarotheizung braucht, wie du Verbrauch und Kosten für deinen Raum ausrechnest und womit du den Verbrauch senkst.

Aktualisiert am 1. November 2026 · von Adlan Khatsuev
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Eine Infrarotheizung braucht so viel Strom, wie ihre Leistung angibt, solange sie heizt: Ein 1.000-W-Paneel verbraucht in einer Stunde Volllast 1 kWh. Wie hoch die Kosten am Ende sind, hängt davon ab, wie viele Stunden sie am Tag tatsächlich läuft. Das bestimmen Raumgröße, Dämmung, Außentemperatur und das Thermostat.
So rechnest du
Verbrauch in kWh = Leistung in kW × Laufzeit in Stunden
Kosten = Verbrauch × Strompreis
Die Laufzeit ist die Zeit, in der das Paneel wirklich heizt. Mit Thermostat schaltet es ab, sobald die Wunschtemperatur erreicht ist, und springt wieder an, wenn der Raum abkühlt. In einem gut gedämmten Raum heizt es deshalb nur einen Teil der Stunde, in einem schlecht gedämmten fast durchgehend.
Rechenbeispiele
Für die Beispiele nehmen wir einen Strompreis von 35 Cent pro kWh an. Setz für deine Rechnung den Preis aus deinem Vertrag ein.
| Gerät | Nutzung am Tag | heizt davon etwa | Verbrauch pro Tag | Kosten pro Tag |
|---|---|---|---|---|
| 600 W, Bad | 2 Stunden | 75 % | 0,9 kWh | ca. 32 Cent |
| 1.000 W, Arbeitszimmer | 8 Stunden | 50 % | 4 kWh | 1,40 € |
| 1.200 W, Wohnzimmer | 5 Stunden | 60 % | 3,6 kWh | ca. 1,26 € |
Der Anteil, in dem die Heizung wirklich läuft, ist eine Annahme. In einem kalten Altbau kann er bei 90 % liegen, in einem neuen, gedämmten Haus bei 30 %. Über 30 Tage im Monat ergeben sich aus dem zweiten Beispiel 120 kWh und rund 42 €.
Den echten Verbrauch messen
Genauer als jede Schätzung ist eine Messung. Steck die Heizung über ein Strommessgerät oder eine smarte Steckdose mit Verbrauchsmessung ein und lies nach ein paar Tagen ab, wie viele kWh sie gebraucht hat. So siehst du auch, wie stark der Verbrauch an kalten Tagen steigt.
Verbrauch senken
- Thermostat mit Zeitplan nutzen: Nur heizen, wenn du im Raum bist. Die Heidenfeld HF-HP100-3* hat ein Wochenprogramm schon im Stecker.
- Richtig platzieren: Das Paneel sollte freie Sicht auf deinen Platz haben, dann reicht eine niedrigere Lufttemperatur.
- Türen schließen: Wärme soll im beheizten Raum bleiben.
- Passende Leistung: Ein zu kleines Paneel läuft ununterbrochen, ein passendes taktet.
- Stoßlüften statt kippen: Gekippte Fenster lassen die Wärme dauerhaft entweichen.
Infrarot, Ölradiator oder Heizlüfter?
Bei gleicher Leistung verbrauchen alle drei gleich viel Strom pro Stunde. Unterschiede gibt es bei der Art der Wärme und wie schnell sie ankommt. Welches Gerät zu deinem Raum passt, erklärt der Ratgeber Heizlüfter oder Ölradiator. Modelle mit Leistung, Raumgröße und Thermostat findest du im Vergleich der Infrarotheizungen.
Passende Kaufberatung
Häufige Fragen
Wie viel kostet eine Infrarotheizung pro Stunde?
Rechne Leistung in Kilowatt mal Strompreis. Ein 600-W-Paneel kostet bei 35 Cent pro kWh auf voller Leistung 21 Cent pro Stunde, ein 1.200-W-Paneel 42 Cent. Mit Thermostat läuft die Heizung nur einen Teil der Zeit, dann sinken die Kosten entsprechend.
Braucht eine Infrarotheizung weniger Strom als ein Heizlüfter?
Bei gleicher Leistung nicht: 1.000 W sind 1.000 W. Die Infrarotheizung wärmt dich direkt, deshalb fühlt sich der Raum oft schon bei etwas niedrigerer Lufttemperatur angenehm an. Das kann die Laufzeit verkürzen, hängt aber stark von Raum und Nutzung ab.
Lohnt sich eine Infrarotheizung mit Photovoltaik?
Wenn du sie tagsüber mit eigenem Solarstrom betreibst, sinken die Kosten deutlich. Im Winter liefert eine Solaranlage aber gerade dann wenig Strom, wenn du am meisten heizt. Für die Übergangszeit und einzelne Räume kann die Kombination sinnvoll sein.
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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Verantwortlich: Adlan Khatsuev.