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Optimale Raumtemperatur: Richtwerte für jeden Raum

Optimale Raumtemperatur für Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche und Bad, wie viel ein Grad weniger spart und warum Räume nicht zu kalt werden sollten.

Digitales Heizkörperthermostat am Heizkörper
Foto: geralt / Pixabay

Aktualisiert am 1. November 2026 · von Adlan Khatsuev

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Die optimale Raumtemperatur liegt im Wohnzimmer bei etwa 20 °C, in der Küche bei 18 °C und im Schlafzimmer bei 17 °C. Diese Werte nennt das Umweltbundesamt als Richtwerte, mit denen sich die meisten Menschen wohlfühlen und die Heizkosten im Rahmen bleiben. Im Bad darf es beim Duschen wärmer sein, in selten genutzten Räumen kühler.

Richtwerte für jeden Raum

Raum Richtwert Hinweis
Wohnzimmer etwa 20 °C bei langem Sitzen auch etwas mehr
Arbeitszimmer etwa 20 °C wer viel sitzt, friert schneller
Küche etwa 18 °C Herd und Backofen heizen mit
Schlafzimmer etwa 17 °C nicht dauerhaft unter 16 °C
Bad 20 bis 23 °C beim Duschen danach absenken, aber warm halten
Flur, Abstellraum 16 bis 18 °C Türen zu wärmeren Räumen schließen

Die Richtwerte für Wohnzimmer, Küche und Schlafzimmer stammen vom Umweltbundesamt, die übrigen sind übliche Empfehlungen. Wie warm es sich anfühlt, hängt auch von der Luftfeuchte, kalten Wänden und Zugluft ab. Ein Raum mit 20 °C und kalten Außenwänden wirkt kühler als einer mit 19 °C und warmen Wänden.

Warum es nicht zu kalt werden sollte

Je kälter ein Raum, desto kälter werden auch die Wände. Die Luftfeuchte bleibt aber, denn ihr Wasser kommt aus Atmen, Kochen und Duschen. An kalten Stellen steigt die relative Feuchte, und es droht Schimmel. Deshalb solltest du auch Schlafzimmer und wenig genutzte Räume im Winter nicht unter etwa 16 °C fallen lassen und die Türen zu wärmeren Räumen geschlossen halten. Ob an deinen Wänden Feuchte ausfällt, zeigt der Taupunkt-Rechner.

Temperatur und Luftfeuchte zusammen messen

Ein Thermo-Hygrometer in jedem wichtigen Raum zeigt, ob Temperatur und Feuchte zusammenpassen. Das TempPro TP49* ist günstig genug für mehrere Räume. Die Luftfeuchte sollte bei 40 bis 60 % liegen, im Schlafzimmer im Winter eher bei 40 bis 50 %. Die Werte für jeden Raum erklärt der Ratgeber Luftfeuchtigkeit in der Wohnung.

Temperatur automatisch regeln

Mit smarten Heizkörperthermostaten legst du für jeden Raum einen Zeitplan fest: tagsüber 20 °C im Arbeitszimmer, nachts 17 °C im Schlafzimmer, morgens 22 °C im Bad. Eine Fenster-offen-Erkennung dreht beim Lüften ab. Das spart Energie, ohne dass du ständig am Drehrad stehst. Wer nur kurz einen Raum zusätzlich wärmen will, etwa das Bad am Morgen, greift zu einem Heizlüfter.

Heizen und Lüften

Lüfte im Winter mehrmals am Tag fünf bis zehn Minuten mit weit geöffnetem Fenster und dreh dabei das Thermostat herunter. Gekippte Fenster kühlen die Laibung aus und tauschen kaum Luft. Wie du richtig lüftest, steht im Artikel Richtig lüften.

Passende Kaufberatung

Häufige Fragen

Welche Temperatur ist im Schlafzimmer ideal?

Das Umweltbundesamt nennt für das Schlafzimmer etwa 17 °C. Viele schlafen bei 16 bis 18 °C gut. Kälter sollte es im Winter nicht dauerhaft werden, weil die Außenwände sonst so stark auskühlen, dass sich dort Feuchtigkeit niederschlägt.

Wie viel spart ein Grad weniger?

Laut Umweltbundesamt sinkt der Heizenergieverbrauch mit jedem Grad weniger Raumtemperatur um etwa 6 %. Das lohnt sich vor allem in Räumen, die du tagsüber kaum nutzt.

Soll man nachts die Heizung ausschalten?

Absenken ja, ganz ausschalten lieber nicht. Ein ausgekühlter Raum braucht morgens viel Energie, und die Wände kühlen so weit ab, dass Schimmel droht. Smarte Thermostate senken nachts um einige Grad ab und heizen morgens rechtzeitig wieder auf.

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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Verantwortlich: Adlan Khatsuev.